Anden-Trekking

Das Anden-Trekking beinhaltet bei einem 14-tägigen Aufenthalt:

9 Trekkingtage und 5 Übernachtungen im Casa Azul (Doppelzimmer) inkl. sämtlichen Unternehmungen ausserhalb des Trekkings und Verpflegung (Morgenessen und Abendessen) kostet 1'350 € exkl. Flug und Transfer von Santiago nach Rari.

Mindestteilnehmerzahl ist zwei, maximal sechs Personen.

Wenn Sie gerne einen Swimmingpool und typisch chilenische Gastambiente wünschen, dann logieren Sie in der kleinen Hosteleria "La Casona" gleich neben uns. Dieses etwas komfortablere Angebot kostet 1'500 € Übernachtung im Doppelzimmer inkl. Frühstück und Abendessen.


Das Trekking in der Übersicht

1.Tag
Individuelle Anreise oder Anreise von Santiago de Chile mit Transfer nach Rari (zwischen 4-5 Stunden). Begrüssung bei einem feinen chilenischen Nachtessen. Anschliessend ist Erholung und ein gesegneter Schlaf garantiert.

2.Tag
Nach dem Morgenessen informieren wir Sie über die wichtigsten Dinge von Land und Leuten. Wir klären Ihre individuellen Reiterfahrungen und Bedürfnisse ab. Wir teilen die Pferde zu plus entsprechendes Material. Sie lernen ihr Pferd kennen und wir machen einen ersten Ausritt, sie bekommen einen ersten Eindruck von der Landschaft und der Lebensart der Menschen im Tal. Rückkehr am späteren Nachmittag.

3.Tag
Morgens eine lokale Reitour ca.3-4 Stunden. Am Nachmittag besteht das Angebot für einen Ausflug nach Linares ( unsere Provinzhauptstadt ) z.B einem Besuch beim Sattler, beim Hutmacher, in der Markthalle oder auf dem rustikalen Viehmarkt. Danach helfen wir uns gegenseitig bei den letzten Vorbereitungen für den Trekk.

4.Tag / Erster Trekkingtag
Wir starten vom Rarital aus und überqueren den ersten Bergzug ins Nachbartal Rabones. Wir reiten das mit Kleinbauern besiedelte grüne Tal hinauf nach Robleria einem kleinen Pueblo auf einer kleinen Anhöhe, wo wir uns mit frischen Getränken versorgen können. Wir folgen dem Flusslauf weiter und schlagen an dessen Ufer unser erstes Camp auf. Es folgt das versorgen der Pferde, Zelt aufstellen, Lagerfeuer und Nachtessen. Nach ca.9 Stunden im Sattel gibt es Lagerfeuerstorys unter einem eindrücklichen Sternenhimmel.

5.Tag / Zweiter Trekkingtag
Zwischen 7 und 8 Uhr dampft Kaffee oder Tee - nach dem Morgenessen wird aufgesattelt - es wartet der Melado.
Der Melado ist ein rund 950m hoher steil ansteigender Bergzug. Mit Ruhe und Gelassenheit - aber mit der nötigen Konzentration gehen wir den steinigen und steilen Anstieg an, der uns nach ca.3 Stunden mit einer herrlichen Rundsicht über verschneite Gipfel und grüne Täler belohnt. Es folgt der ebenfalls anspruchsvolle Abstieg ins Tal des gleichnamigen Flusses Melado. Hier in diesem wilden Papgeiental liegt flussaufwärts eine Zollstation bei welcher wir uns registieren - wir sind bereits im Grenzgrossraum zu Argentinien und der Viehschmuggel ist ein blühendes Geschäft. Für uns als Gringos kein Problem und so reiten wir weiter den Flusslauf hinauf und schlagen vor der Nachmittagshitze unsern Rastplatz auf. Nach 2-3 Stunden Schattensiesta und Verpflegung wird aufgesattelt und wir nehnen Kurs Richtung Canales. Canales ist eigentlich der Name der dort lebenden Hirtenfamilie, sie sind immer über die "Buschtrommel" informiert was es aktuelles aus der Bergwelt zu wissen gibt, wenn man weiter in die Anden vorstösst. Hier bei diesen herzlichen Menschen schlagen wir unser Nachtlager auf und geniessen Chilelandleben pur. Auch an diesem Tag waren wir 7-9 Stunden im Sattel.

6.Tag / Dritter Trekkingtag
Nach dem Morgenessen folgt der eigentliche Einstieg ins Andengebierge. Wir reiten über das Valle Grande nach Magin Alto. Grüne fruchtbare Weiden wechseln abrupt mit steppenartiger Trockenvegetation. Ein Wechselspiel von rauschenden Bächen, Wasserfällen, saftigen Weiden und staubig steppenartiger Landschaft begleiten uns auf dem rund fünfstündigen Aufstieg. In Magin Alto, einer grünen idyllischen "Insel" schlagen wir unser Camp auf. Die Pferde brauchen frisches Futter und Erholung. Wir lassen sie für heute auf die grosse Weide die Magin Alto umgibt. Von hier aus werden wir in den nächsten Tagen unsere Sternritte unternehmen.

7./8./9./10.Tag / Vierter/Fünfter/Sechster/Siebenter/ Trekkingtag
Die Reiseleitung entscheidet an diesen Tagen in Absprache mit dem einheimischen Führer die Tagesziele. Je nach Wetterlage,Wasserstand der zu überquerenden Wasserläufe, Verfassung und Bedürfniss der Gruppe wird ein Tagesziel aus den reichhaltigen Varianten definiert. Z.B reiten wir zu den heissen Quellen von Socorro, dieses Mineralreiche 34,5° warme Wasser in einem kleinen Seitental entspringt aus Felsensprüngen. Zwei badewanneartigen Becken fassen diese Quellen unmittelbar neben einem rauschenden, eiskalten Bergbach. Die warmen Wannen sind ein Genuss - der Bergbach mit seiner Wasserfalldusche eine Herausforderung....
Nach einer Siesta reiten wir über einen benachbarten Bergkamm zurück nach Magin Alto. Hin- und Rückweg ca. 6 Stunden. Wer Lust hat, kann die Bergwelt noch auf eigene Faust erkunden oder am nahe gelegenen Fluss baden, fischen oder unsere Menuekarte mit einer Hasenjagd aufpeppen.
Es ist auch möglich, dass wir von Magin Alto weiter aufsteigen zum Monte Negro einem erloschenen Vulkan, oder wir reiten die anspruchsvolle Strecke zum Rio Moula oder wir ziehen eines der Seitentäler hinauf und suchen die Nähe des Kondors.. Das Andengebirge ist für europäische Masstäbe unermässlich.

11.Tag / achter Trekkingtag
Wir steigen nach dem Morgenessen in den Sattel und beginnen mit dem Abstieg. Wir reiten über Canales ins Papgeiental bis zum Fusse des Melados. Obwohl wir grundsätzlich den gleichen Rückweg haben, reiten wir wann immer möglich andere Höhenlagen, so dass wir möglichst vielfältige Eindrücke und Begegungen haben. Nach rund 8 Stunden und einer anständigen Verpflegungspause schlagen wir unser Lager auf.

12.Tag / neunter Trekkingtag
Wir überqueren unseren alten Bekannten Meladoberg welcher auch als Viehtrekkroute eine Bedeutung hat und nehmen Kurs auf Robleria und Rabones ins Rarital. Wir haben zwei Wegoptionen, je nach Verfassung und Stimmung entscheiden wir, welche es sein soll.
Absatteln, Pferde versorgen, duschen und bei einem feinen zivilisierten Nachtessen werden die Trekkingerlebnisse gleich mitverdaut.....

13.Tag
Ausschlafen - Morgen-Mittagessen - am Swimmingpool relaxen - wer noch nicht genug hat sattelt sich auf eigene Faust ein Pferd - am Nachmittag bieten wir einen kleinen Ausflug an z.B nach Hierbas Buenas einem kleinen orginal chilenisch-kolonialspanischen Pueblo und geniessen in dieser Atmosphäre die chilenische Küche.

14.Tag
Transfer zum Flughafen oder individuelle Weiterreise

zurück zur Angebots-Übersicht