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Viehauftrieb in die Anden
Grundsätzliches Die Tradition der Almwirtschaft ist nicht nur eine europäische Domäne. Auch in Chile werden die Tiere seit ewigen Zeiten in den Sommermonaten in die Hochanden getrieben. Jedoch wird hier kein Käse gemacht, sondern die Zeit in den hochandinen Tälern dient den Tieren als idealer Lebensraum, wo sie sich unter gesunden Bedingungen optimal entwickeln und dies mit ökonomisch überschaubarem Aufwand. Zugleich können die Campesinos in dieser Zeit ihre Talweiden zur Herstellung der Wintervorräte nutzen. Auch wir folgen dieser Tradition und bringen im November ein Teil unserer Rinder/Pferde für rund 4 Monate in eines der vielen Hochtäler in oder um Magin Alto. Auf rund 1400 bis 1600 m liegt dieses Tal und ist von 3 bis 4 Tausendern umringt. Hier bewegen sich die Tiere in den nächsten vier Monaten frei. Einige Hirtenfamilien betreuen die Herden welche aus unterschiedlich vielen Besitzern bestehen. Im laufe des März werden die Tiere dann wieder zurück ins Tal getrieben.
Unser Viehtrekk im Speziellen: Die Trailroute führt vom Rarital über eine Hügelkette ins Nachbartal Rabones. Durch dieses von Kleinbauern besiedelte Tal erreichen wir das kleine Pueblo Robleria welches am Fluss Ancoa liegt. Wir folgen dem Fluss und erreichen den steil anstegenden Berg Melado, welchen wir auf knapp 1000m überqueren um den ebenfalls steilen Abstieg zu wagen. Im gleichnamigen Meladotal werden die Tiere an einer Zollstation registriert. Wir befinden uns im Grenzraum mit Argentinien und die Registierung soll den Schmuggel der hier rege betrieben wird mit Rindern, Pferden, Schafen und Ziegen unterbinden. Wir treiben jetzt Talaufwärts, machen bei Bedarf Pause am Fluss und orientieren uns bei den ansässigen Hirten was es zum aktuellen Zeitpunkt zu beachten gibt, bis wir im Valle Grande und auf Magin Alto unsere Tiere den Hirten übergeben. 1.Tag 2.Tag 3.Tag 9.Tag 10. und 11. Tag 12 und 13 Tag 14.Tag Bei Bedarf können wir auch am 11.Tag den Rückritt antreten, dies hat zur Folge dass es nach dem Trekk noch einen Erholungstag im Rarital ergibt bevor die Rück- oder Weiterreise ansteht. 1750.- € pro Teilnehmer Weitere Infos :
Nächste mögliche Viehtriebteilnahme : März/April 2012 |
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Unser Viehtrieb: Wir „Zeit-Huasos“ sind zur Unterstützung der Treibercew da, sodass wir es auch mal ruhiger angehen lassen können, wenn sich das Bedürfnis dazu einstellt. Gerade während den Mittagsstunden kann die Temperatur auf über 30° steigen. Um Tiere und Menschen zu schonen gibt’s in der Regel eine 2-3 stündige Mittagssiesta. Somit werden die kühleren Morgen- und Abendstunden genutzt, was zeitiges Aufstehen (5.00 Uhr) bedeudet. Je nach Gelände, Herdengrösse und Verfassung reiten wir dann in den Abend hinein und sind täglich rund 9-12 Stunden im Sattel. Nach dem Versorgen der Tiere wird das Nachtlager aufgeschlagen, zusammen mit den Huasos am Lagerfeuer wird ein Nachtessen gebrutzelt und nach einiger geselligen Nachrunde mit kuriosen Abenteueranekdoten versinken wir müde und zufrieden im Schlafsack. |
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